Archive

Archive for October, 2006

Pictures online

October 23rd, 2006 No comments

Habe eben die Bildergallerie online gepackt.

Ihr findet diese ueber den Buton Pictures oben am Bloganfang ;)
Momentan fehlen noch die Bilder der ersten Indien Tour…aber die von der letzten sind wenigstens schonmal “on”

Viel Spass beim Stoebern.
fuso

Categories: Allgemein Tags:

Der letzte Tag..

October 18th, 2006 No comments

Heute gibts nur noch “Aufraeumarbeiten” und Empfehlungen..
Ich erklaere den Jungs das sie einen “Outage-Tag” im Monat einplanen sollen um die Systeme auf dem neuesten Stand zu halten, aber vorher die Patches in ner VMWare zu testen.
Da ich die VMWare gestern erst eingefuehrt hab, muss ich heute feststellen, das ich die Buben damit wohl voellig ueberfordert hab..und ich bin sicher, das sie es nicht einsetzen werden.
Ich bin mir momentan auch sehr sicher, das es dort keinen Outage Tag geben wird…aber ich kann sie dazu nicht zwingen.

Der Rest des Tages bleibt recht ruhig. ich fixe noch einen Fehler auf dem Domaenencontroller, weil mich der Chefadmin immer wieder darauf anspricht…anstatt einfach mal selsbt zu versuchen es zu loesen…schade.
Einzig Sachindra zeigt daran Interesse.

Danach ist noch froehliches Fotoshooting angesagt..es ist, wie schon gesagt, irre, was die in 2 Monaten aus dieser Baustelle gemacht haben.
Ich werd mich bemuehen, so schnell wie moeglich die Bildergallery zu erstellen.

Die Verabschiedung hatte diesmal irgendwie was herzlicheres…man kennt sich jetzt schon ein wenig.Der gesamte Umgang war diesmal viel freundschaftlicher..auch wenn die Inder echte Probleme mit unseren Namen haben…so bin ich doch bei den meisten fuss … und wenn man ihnen dann sagt, das das andere der vornamen ist nicken sie und rufen einen beim naechsten mal wieder mit nachnamen…mir solls recht sein ;) ..solange ich nicht Mr. Gruessen bin ;)
Auch das Paerchen vom ersten mal, Vandana und Subodh betonen erneut, wenn ich jemals nochmal in die naehe komme, solle ich mich bitte bei Ihnen melden.
Sehr Lieb.
Um 18 Uhr ging es zum Hotel zurueck. Ein Zimmer hatten wir bereits am Morgen ausgecheckt und meines hatten wir behalten um uns nochmal vor dem Abflug frisch machen zu koennen. Um 20 Uhr mussten wir raus sein, damit kein voller Tag berechnet wurde.
Also noch was essen und dann, wie jeden abend, in die Bar.. bis 23 Uhr noch ein paar Kingfisher und dann abtransport zum Indira Ghandi Airport.
Irgendwie lag ein solcher fetter smog ueber der Stadt, das es fast n bisschen wie ein Rausschmiss aussah ;)
Weitere 3 Stunden spaeter sitzen wir endlich im Flugzeug…endlich!?…ja..irgendwie schon..war ne sehr schoene, aber auch anstrengende woche…jetzt heim, frische luft atmen und die suesse in den Arm nehmen…um 7:30 Uhr ist es endlich soweit… FFM hat mich wieder…und ich meine Suesse.
Aber am liebsten waere ich dann aber doch gerade mit der suessen bei den Himalaya River Runners ;)

Allen die auf solche Urlaube stehen, kann ich das nur Empfehlen.Das Zugticket von Delhi nach Haridwar hat fuer 2 Personen hin und zurueck umgerechnet knappe 50 Euro gekostet, das Camp ca. 150 pro Nase (INKL. der ganzen Getraenke…und das war schon nicht wenig ;) ..wer in Europa schonmal Raften wollte, sollte wissen, das das n klacks ist ) Man muss dort ja auch nicht unbedingt Raften…Rishikesh ist schon sehenswert..Treckingtouren gibt es ebenfalls.

wer fragen hat: fragt ;-)

so denn…der blog wird weiterleben..auch, wenn es dann wohl nicht mehr um Indien gehen sollte…noch nicht ;)

gude

De Fuso

Categories: Allgemein Tags:

Unmoegliches Coaching

October 18th, 2006 No comments

10 Uhr Arbeitsbeginn.

Am Freitag waren wir beim Thema Backup. Da nur eine billigloesung wie das Integrierte NTBackup in Frage kam, bat ich den NEUEN Admin, der sich wohl beim Einstellen super verkauft hatte, mir von bestimmten Servern schonmal ein Fullbackup zu machen, damit wir heute auf dem Backupserver einen Job erstellen konnten, der den Kram dann aufs Tapedevice brachte.
Er versicherte mir am Freitag, das er in seiner vorherigen Position schon endlos oft mit NTBackup gearbeitet hat…Ich kann es nicht bestaetigen…denn dann haette er die Jobs auf den einzelnen Maschinen im Scheduler laufen lassen und der Rest waere auch fertig gewesen…Fehlanzeige.
Der gute macht nen sauberen Auftritt, aber es scheint vieles nur Luft zu sein…Schade, aber kann nur besser werden.
Sachindra dem ich ja schon beim ersten besuch einiges zugetraut habe, hat sich in den 2 vergangenen Monaten wirklich sehr verbessert..hat sich viel ueber AD und 2003 Server beigebracht…So macht das Spass.
Wie dem auch sei… ich habe den Jungs dann noch einige Tips gegeben und Aufgaben verteilt. Sachindra hat diese auch prompt umgesetzt, waehrend der “Chefadmin” Sanjay staendig bemueht war, meine Mailadresse, telefonnummer und Skype ID zu bekommen, statt seine Aufgaben durchzufuehren.

Es folgte eine lange aufklaerung, das ER verantwortlich ist, fuer den ganzen Kram und sich nur an diverse Regeln durch uns zu halten hat…aber irgendwie glaubt er, das er nun bei jedem Problem kontakt aufnehmen kann..er wird es lernen muessen.

Ansonsten wollte natuerlich jeder wissen wie das We war…also viel erzaehlt.

Am abend ab zum shoppen..nix spektakulaeres…nur das mir auffiel, das es mir rein gar nichts mehr ausmachte da durch die gassen zu laufen und die Bettler und armen zu sehen und die seltsamen Voegel die einen mit komischen Blicken verfolgen, waehrend sie laesig auf ihren “Hero Hondas” sitzen.
Vielleicht liegts daran, das mir diesmal irgendwie bewusster wurde, das ich fuer die was “seltenes” bin..ich bin nunmal der “weisse”..und vielleicht liegt es daran, das ich das alles schonmal gesehen hab…jedenfalls macht es so ploetzlich richtig spass sich da rum zu treiben…ich denke viel ueber das Camp nach…und beschliesse eigentlich innerlich, das ich da nochmal hin muss !!

Fuso

Categories: Allgemein Tags:

Das zweite mal..die “Medium” Rapids

October 18th, 2006 No comments

Tag 2 im Camp begann wieder sehr relaxed…die Rafting tour begann wieder um 9, diesmal ab Camp in Richtung Rishikesh.
Alexandra (die Frau des juengeren Paerchens, diese wohnten uebrigens nicht im Camp sondern im dazugehoerigen Hotel Himalaya Hideaway) meinte, das sie gehoert habe, das die heutige Tour wohl nur Medium sei und die erste sei schon anspruchsvoller gewesen. Sie war aber bei der ersten Tour nicht dabei…
Schnell war klar, das die gute da was verdreht hat. Von wegen Medium…die Tour war ” sehr gut durch”…machte jedoch Riesenspass…es war alles dabei…
Flips, fast ertrinkende, verletzte..einfach alles ;)

Erneut gingen die Englaender in ein grosses Boot mit dem ersten spanischen Guide, Marco, wir machten mit unserem Nepalesischen Sunjay den “deutschen vierer” und das zweite grosse Boot wurde mit 8 Indischen Campern besetzt und dem armen Sanchez als Guide….fatale Entscheidung.
Der erste Rapid hies “good morning Rapid”… ich dachte, der heisst so, weil man nach ihm wach ist…weit gefehlt..er traegt den Namen deshalb, weil er nur am Morgen so richtig Power hat.
Der zweite war ein Fieser namens “return to sender”… erwischt man hier nicht die Hauptsroemung in dem man Paddelt was das zeug haelt, klatscht das boot an die Felswand und geraet in einen Strudel, der einen immer wieder zum Ausgangspunkt zieht. Bloed wenn in einem solchen Boot Leute sitzen, die scheinbar dachten, das sie auf einem Ruderausflug sind und leidenschaftslos auf dem wilden Wasser herumkratzen…Sprich: die Jungs und Maedels aus Indien waren weder synchron im Paddeln, noch legten sie genug Kraft auf die Paddel, so das sie aus dem return to sender nicht mehr rauskamen. Sanchez versuchte es fast im alleingang dort rauszukommen, ohne Erfolg. Unser Guide bschloss dann eine Bucht anzusteuern und bat das deutsche Paerchen auszusteigen und uns, mit Ihm ein “try to rescue” durchzuziehen, weil er ueberzeugt war, das wir fast schon profi maessig paddelten…Geschmeichelt legten wir uns ins Zeug und mussten feststellen, das mit zwei Paddeln Stromaufwaerts zu kommen verdammt anstrengend sei.
Kurz bevor wir etwas fuer Sanchez tun konnten, schaffte er es tatsaechlich fast im alleingang das boot da rauszuholen.
Man sah ihm an, das er kurz vorm umkippen war und die Guides beschlossen eine Pause.
Der gute war nicht nur alle, sondern auch extrem angepisst von den Leuten…was irgendwie verstaendlich war. Am abend erzaehlte er mir beim Bier, das die Inder die ganze Zeit ueber nur am schnattern waren und nicht einer von denen auch nur halbwegs mit Kraft gepaddelt habe…was aber in den Rapids wichtig ist um sauber und mit spass durchzukommen.

Wir waren uebrigens nach der “Baywatch” aktion ebenfalls voellig erledigt und hoechst Dankbar fuer die Pause.
Man beschloss es nochmal zu versuchen, pflanzte die Inder wieder in ihr Boot und weiter gings.
Zwei (extrem geilen ) Rapids spaeter steuerten wir auf ein “monster” zu, namens Rollercoaster… Name war Programm..schoene heftige strudel und wellenberge…unser guide erspaehte die Situationo und erklaerte uns: Paddel with most Power… gesagt getan…wir pfluegten da durch das es nur so ne Freude war..das Boot war zweimal kurz vorm Kippen, aber dank der voraussicht von Sunjay und unserem guten Timing passierte nix, ausser viel Spass haben !
Als es ruhiger wurde, drehte sunjay das Boot, damit wir den anderen zusehen konnten..fast zu spaet… die Inder hatten es immer noch nicht geschnallt, das sie Paddeln muessen, als wenn es um ihr leben geht…und somit kam der flipover… was dann abging war eigentlich unglaublich.
Die Bootsinsasse hatten wirklich so ziemlich ALLES vergessen, was man Ihnen bei der Einweisung sagte und zusaetzlich noch so ziemlich alles falsch gemacht, was nur falsch zu machen war… die, die das Boot in der naehe hatten, hielten sich an der Bootsseite fest… kommt bloed, wenn der Guide die sache im Griff hat, bereits auf dem Boot steht um das Boot wieder umzudrehen…die die weggerissen wurden liessen alle samt Ihre Paddel los (dies war aber oberstes Gebot NICHT zu tun…”immer das Paddel festhalten, wenn der Guide sieht, das ihr kein Paddel mehr habt, holt er erst das Paddel, dann euch ;-) )
Wir beschaeftigten uns, da wir vorne waren, mit dem herausfischen der Paddel..alles unter dem Wechsel: “Most-Power-Paddeling” und rausfischen. Dann zogen wir noch eine der Inderinnen an Board und begannen wieder Stromaufwaerts zu Paddeln um weitere Hilfe zu geben. Den Leuten im Wasser stand die pure Panik im Gesicht. Wir uebergaben die Inderin dem zweiten Grossen Boot und halfen einem weiteren Inder aus dem Wasser…dieser Bruellte wie am spiess, “where is my wife” ..unser antwort, sie sei sicher im anderen boot ignorierte er und schrie immer weiter…bis er einen schlag vom guide bekam…dann kapierte er es.
Sanchez hatte endlos lange damit zu tun, die Leute davon abzubringen sich weiter am Boot festzukrallen, damit er es drehen konnte.

Nach der aktion , die mir extrem lange vorkam, brauchte es ne Pause, da Sanchez wirklich am Ende war.

Waehrend der Pause beratschlagten die 3 Guides das weitere Vorgehen… die Parteien wurden gemischt. Englaender und Briten.
Die Inder sassen gute 10 Minuten voellig erschoepft und immer noch mit Panik in den Augen auf den Felsen. Ploetzlich fingen sie schon wieder an sprueche zu klopfen, wie nahe sie dem Tod waren und so weiter…vermutlich fanden sie es alle cool.
Damit gings dann weiter.
Wir laesterten natuerlich..und wir lachten..klar..ich machte dann nur die bemerkung, das wir vielleicht aufhoeren sollten, sonst erwischt es uns…DAS dauerte dann nicht lange.

Wieder ein Rapid, der doch sehr stark war…wieder die Ansage, mit voller Kraft zu Paddeln..aber irgendwie drehte sich das Boot dann doch seitlich und kippte.. zuerst war das Paerchen weg und ich wollte staerker Paddeln um sie rauszufischen, ueberhoerte aber den “get down” befehl dabei, der soviel bedeutet wie, in die mitte des bootes werfen und am Bootsseil festhalten und schwupp, weg war er…danach verstand ich die Panik in den Augen der Inder…Ich ging unter und das erste, das mir durch den Kopf schoss war “halte das Paddel fest”..somit versuchte ich mit einer hand und einer Faust an die oberflaeche zu gelangen…bloed nur, das das Boot ueber mir war..auch beim zweiten mal..Luft hat man beim fallen auch nicht so viel geholt, also wird es langsam eng..das dritte mal war das Boot endlich weg und ich kam ueber wasser…beim Versuch richtig tief luft zu holen, kam mir leider schon die naechste grosse Welle entgegen und ich hatte das Gefuehl ich wuerde den Ganges aussaufen.
Irgendwann fiel mir ein, das wir ja gesagt bekamen: mit dem Kopf Flussabwaerts zu drehen um nicht wirklich das ganze Wasser aufzunehmen.
Dann noch die Regel befolgt nicht wie bloed zu strampeln sondern treiben lassen..dabei bemerkte ich noch ein Paddel von den anderen und nahm das auch noch..tolle idee..
Nach einiger Zeit kam dann auch unser Boot mit Cheffe und dem Guide auf mich zu, welcher mich auch wieder ins Boot zog. Christoph wurde vom zweiten Boot aufgelesen und ich fischte dann noch Alexandra auf, waehrend Cheffe das noch fehlende Paddel auflas.
Absolutes Teamwork…irgendwie.

Man geraet wirklich schnell in Panik..das weiss ich jetzt auch..auch wenn ich eigentlich doch ganz gut schwimmen kann, was aber viel wichtiger ist: Kondition…und davon hab ich nun wirklich nichts !

Nachdem sich alles wieder beruhigt hatte, begannen in den seichteren stellen die wasser-spritz-spiele … ganz witzige aktionen irgendwie.
Ab und an gingen noch Leute freiwillig ins Wasser um sich abzukuehlen.

Kurz vor Rishikesh gibt es einen hohen (geschaetzte 5 – 6 m) Felsen von dem man Springen konnte…auch das haben wir natuerlich mitgenommen..
Kurz danach ereichten wir Rishikesh und damit war auch die zweite Tour vorbei.Alles in allem 6 stunden Rafting und irgendwie angefixt !

Alle Teilnehmer ausser Cheffe und mir wurden zu Jeeps gebracht…wir wurden erneut “auserkoren”, um Sanchez und Sunjay zu helfen die Boote auf einen Transporter zu Packen und das Equipment aufzuladen. Ich habs gern gemacht, da Sanchez n super cooler Typ ist, und wir von Anfang an ein freundschaftliches Verhaeltnis hatten.Er ist irgendwie n absolut durchgeknallter Typ..das hat mir wohl gut gefallen ;)
Die Guides standen dann hinten auf dem Transporter und Cheffe und ich sassen vorne in der Fahrerkabine.
Mit dem Transporter ueber die schmale strasse zurueck war ein abenteuer fuer sich ;) indische strasse, indischer verkehr ..einfach abgefahren.
Im Camp angekommen war noch ein wenig relaxen angesagt und um 16 uhr mussten wir schon wieder das Camp verlassen und verabschiedeten uns von der Spanien-connection.
Andi sprach mich dann nochmal an und meinte, das er mir seine Mailadresse gibt und wenn ich jemals hier her zurueckkommen moechte, oder auch mal in Spanien Raften moechte, soll ich Ihn anmailen…wenn er mir nicht helfen koennte, so kennt er doch ne Menge anderer Leute…und da ginge immer was…
Cool das…und ich fuerchte, das ich frueher oder spaeter davon gebrauch machen werde ;)
Noch ein herzliches “Machs gut, alter” mit Sanchez und Marko und wir mussten los…Auf dem Weg zum Bahnhof noch kurz das Shiva Monument bestaunt und ab dafuer.

Die Ruekfahrt fand dann im 1st Class Wagon statt…zustaende wie im Flugzeug. Es wurden Getraenke und Essen gereicht. Alles in allem unspektakulaer..bis auf die Affenbande, die ploetzlich am Bahnhof auftauchte und fuer allerhand wirbel sorgte.
In Delhi angekommen, merkten wir auch ganz schnell, welch herrliche Luft im Camp herrschte..Delhi stinkt..erbaermlich.
Der Ruecktransport zum Hotel folgte wieder durch einen Mitarbeiter der Firma…inkl. Polizeikontrolle…Mit der Polizei moechte ich nichts zu tun haben..die ziehen schneller den Knueppel als man “buuhh” sagen kann…

Der Montag naht und somit auch wieder die Arbeit…

Fuso

Categories: Allgemein Tags:

Das “erste mal”..

October 18th, 2006 No comments

Eine ziemlich cool geratene, englische Einweisung (er hat wohl schon mehr als 6 Jahre kaum mehr deutsch gesprochen !) ins Raften folgte und dann gings los.
Nach ca. 10 Minuten hab ich mir dann gedacht: Wenn hier net bald Stromschnellen kommen, schlaf ich ein…Paddeln kann ich auch auf der Lahn oder dem Main.
Aber die “Rapids” kamen..und wie..schon irre wie sanft solch ein Fluss da vor sich hin stroemen kann um dann an bestimmten stellen reissend und tosend abzugehen.
Ich kuerze ab: Es war sau spassig ! Unser boot blieb “sauber” (also kein “flippen”)…obwohl es ein oder zweimal kurz davor war. Unser Nepalesischer Guide is so Fit, das er uns echt super durchlotste. Nachher bekamen wir noch dickes Lob, weil wir wohl schoen Synchron und mit viel Kraft uns in die Paddel haengten.
Ein ca. 5 Minuetiges “Body-Surfen” im Ganges war ebenfalls enthalten… alle raus aus dem Boot und Fuesse voran durch die Schwimmwesten einfach abwaerts treiben lassen…auch sau Cool.

Der rest des Tages bestand aus absolutem Relaxen…ein leckeres Indian-Style Mittagsessen, in der Sonne gammeln und die anwesenden Affen (Nein ich meine nicht die von der Insel, sondern die echten BrillonAffen und noch so n paar andere Racker) dabei beobachten, wie sie Andis Zelt auf den Kopf stellten (Als die Biester fertig waren, war alles Kopfueber in diesem Zelt…irre was sich die Viecher alles einfallen lassen…vom verstecken unter Eimern bis hin zur uebernahme des liegen gelassenen T-Shirts ;) …bis es zu einem ziemlich heftigen Gewitter kam, wie man es aus den uns bekannten Bergen kennt. Heftiger Donner und grelle Blitze aber schoen warmer Regen. Die meisten Camp Bewohner verzogen sich in Ihre Zelte..ich sass zum schluss alleine unter einem der Riesen Sonnenschirme, genoss das Naturschauspiel und mein Kaltes Kingfisher ;-)
Normalerweise haette es am Nachmittag irgendwelche Klettertouren und Kajak Fahrten geben sollen, die aber leider Buchstaeblich ins Wasser fielen.
Das ganze loeste sich aber nach einer Stunde schon wieder auf und der Himmel wurde wieder richtig klar.

Das Dinner wurde gegen 20 Uhr aufgetischt… im Stockdunkeln unter Sternenklarem Himmel (ist schon lange her, das ich die Milchstrasse so deutlich gesehen hab) wurden die Bambus-Sessel im Kreis um ein Grosses Lagerfeuer aufgestellt und gemeinsam gegessen.
Es waren ca. 30 Leute in dem Camp..Spanische Backpacker, 2 Neue Rafting-Guides, ebenfalls aus Spanien (das war dann auch die Spanien-Connection..inkl Andi, der fliessend spanisch spricht) eine Menge Leute aus GB, ein Indischer Backpacker aus Mumbai + seine neue Freundin, die von den Kanal-Inseln stammte, zwei deutschen Ehepaaren nebst Kids, die seit ueber einem Jahr in Delhi leben (Einer Arbeitet bei der deutschen Botschaft und das juengere Paerchen ist fuer die Weltbank taetig und stammen aus dem Rhein-Main gebiet) und eine grossfamilie, die ich keinem Land zuordnen konnte…vermutlich irgendwo aus Schweden / Daenemark oder sowas.Trotzdem alles sehr auf Familiaer gemacht und Lustig.
Trotz der Anstrengenden Reise und der 2 Stunden schlaf liessen wir uns nach dem Essen das Kingfisher schmecken und hatten einen netten abend mit vielen Fremden, die irgendwie doch keine waren. Als das Bier alle war ging ich ins Zelt (typisch deutsch eben ;) )
Klingt alles n bisschen nach Robinson-Club, ist aber nicht ganz so. Sicher hat das ganze trotz des “Camps” und der Zelte etwas von “betreutem Wohnen”, aber ist sehr ungezwungen gemacht und liegt an einem Wahnsinns Ort… Die Berge, das Gruen des Ganges und der weisse Sandstrand…

Der zweite Tag sollte um einiges haerter werden…

Categories: Allgemein Tags: